OV Gladbeck/Dorsten OV-Daten

54212ccd66dbd
OV Gladbeck/Dorsten
Stollenstr. 15
45966 Gladbeck

Telefon: (02043) 94 83 10
Telefax: (02043) 9483-11
E-Mail: poststelle [at] thw-gladbeck-dorsten.de
Website: www.thw-gladbeck-dorsten.de

Koordinaten:
51º 34' 29'' Nord
6º 58' 15'' Ost
OV Gladbeck/Dorsten Logo

Über den OV Gladbeck/Dorsten

Gladbeck und Dorsten - vereinte Kräfte seit über 10 Jahren
Die Fusion
Den Helfern des OV Dorsten wurde zwei Jahre zuvor ihre Unterkunft gekündigt. Man kam in der Scheune eines befreundeten Landwirtes im Dorstener Stadtteil Altendorf unter, aber ein geregelter Dienstbetrieb war dort nicht möglich. Der damalige Ortsbeauftragte bemühte sich in Zusammenarbeit mit dem Landesverband um eine neue Unterkunft, was aber immer wieder scheiterte.

Die Helfer des Ortsverbandes Gladbeck hatten ihre Führungsspitze verloren und suchten nach einem Nachfolger für die OV-Leitung. Diese Situation veranlasste die THW-Leitung dazu, den OV ohne Führung und den OV ohne Unterkunft zu vereinen. Nur hatte man die Betroffennen nicht in die Entscheidungen mit einbezogen, sondern lediglich die Fusion verkündet.

OV Gladbeck/Dorsten
Der Ortsbeauftragte des OV Dorsten hat als Konsequenz daraus das THW velassen, so das der "neue" OV Gladbeck/Dorsten wieder keine Führung hatte. Es folgten mehrere Übergangslösungen in der OV-Führung, die aber allesamt nicht Zufriedenstellend waren, bis der ehemalige Dorstener Gruppenführer der damaligen AÖ Gruppe, Urban Risthaus sich als OB zur Verfügung stellte und der Gladbecker Zugführer Reinhard Trittschak die Position des stellvertretenden Ortsbeauftragten übernahm. Dieses Duo führte den Ortsverband bis zum Jahresende 2004.
Am 06.03.2009 verabschiedete sich der OB Urban Risthaus.Seit 1980 engagiert er sich ehrenamtlich im THW, durchlief hier mehrere Stationen vom Gruppenführer bis zuletzt zum Ortsbeauftragten. In dieser Funktion war er in den letzten 16 Jahren tätig. Während seiner Laufbahn wurde das THW mehrmals strukturell verändert und an die Gefahrenlagen angepaßt. Heute ist der Ortsverband zu einer schlagkräftigen Einsatzorganisation ausgebaut, welche auch während seiner Amtszeit mit der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen internationale Einsätze absolvierte. Unter anderem war der Ortsverband fast zwei Wochen beim Hochwasser in Südfrankreich im Jahr 2003 eingesetzt. Urban Risthaus bleibt mit seinen enormen Erfahrungen im Katastrophenschutz weiterhin dem Ortsverband treu und wechselt in die Funktion des Fachberaters.
Symbolisch reichte Urban Risthaus als Staffelstab einen Hammer an seinen Nachfolger Peter Boll weiter.
Peter Boll trat bereits mit 15 Jahren im damaligen THW Ortsverband Dorsten ein und war zuletzt als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit und Helferwerbung sowie als Fachberater tätig.
Jetzt ist er der neue OB beim Ortsverband Gladbeck/Dorsten.

Der OV wächst zusammen
In den Köpfen der Helfer brauchte es Jahre mit vielen Diskussionen, Streitgesprächen und Debatten, z.B. über die Gestaltung des Dienstbetriebes oder an welchem Tag dieser stattfinden soll. Dabei haben auch viele Helfer dem THW den Rücken gekehrt. Heute, gut 10 Jahre später, sprechen wir, je nach Wohnort, von den "Anderen" höchstens noch scherzhaft als "Süd-Dorstener" oder "Nord-Gladbecker". Der Anteil an Dorstenern und Gladbeckern in der Helferschaft ist annähernd gleich.

Neukonzept und Komponentenmodell
1997 wurden die Einheiten des OV Gladbeck/Dorsten erstmals umgebaut: Aus drei Bergungszügen und einer Abwasser-Öl-Gruppe wurden zwei Technische Züge mit den Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen (WP) und Ölschaden (Ö).

Mit dem Aufbau der Fachgruppe WP begann die Zeit der großen Einsätze: Ersten kleinen Einsätzen im Gladbecker Stadtgebiet folgten immer größere und aufwändigere in ganz Deutschland. So kamen die Helfer im Jahr 2002 auf über 4000 Einsatzstunden. Zum 1.April 2004 wurden die Einheiten nach dem sogenannten Komponentenmodell erneut in ihrem Aufbau angepasst.

Derzeit sind im THW-Ortsverband Gladbeck/Dorsten:

ein Zugtrupp,
zwei Bergungsgruppen 1,
eine Bergungsgruppe 2,
eine Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen und
eine Fachgruppe Beleuchtung
eine Grundausbildungsgruppe
eine Jugendgruppe

stationiert. Ergänzt werden diese Einheiten um ein Modul der örtlichen Gefahrenabwehr für die Aufgaben Wassertransport und Notbrunnenwartung.
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